Wundermittel gegen graue Haare und Vitiligo?
Wenn in den Medien viel über ein Wundermittel berichtet wird, obwohl es noch nicht über die Kanäle von Dermatologen bekannt geworden ist, die viel über Vitiligo forschen, handelt es sich meist um ein Produkt, das viel verspricht, aber nicht wirklich viel hilft. Dies gilt auch für die Behandlung, die gegen graue Haare und Vitiligo wirken würde. Dies scheint vorerst nicht das Wundermittel zu sein, auf das Vitiligo-Patienten warten.
Der LVVP bat die Stiftung Niederländisches Institut für Pigmentstörungen/AMC um eine Antwort und erhielt folgende Informationen:
„Die fragliche Untersuchung von Dr. Karin Schallreuter wurde nur an 5 Patienten durchgeführt, aber es ist bemerkenswert, dass UVB bei diesen Patienten mit segmentaler Vitiligo (auf einer Körperseite) so gut geholfen hat, und es ist besonders besonders, dass weiße Haare vorhanden sind Die weißen Flecken werden neu pigmentiert. Dr. Schallreuter hat sich immer etwas am Rande des wissenschaftlichen Mainstreams bewegt und die Pseudokatalase-Forschung, die sie seit Jahren betreibt, wurde nie von anderen wiederholt. Daher wäre es ratsam, unsere hohen Erwartungen zu zügeln, bis umfassendere Untersuchungen in anderen Forschungszentren diese Daten bestätigen.
Einen Großteil der medialen Aufmerksamkeit erregte übrigens der Chefredakteur von Das FASEB-Journal in dem die Forschung veröffentlicht wurde. Der Chefredakteur erklärte in der Presse, dass nun eine Lösung für das „Problem“ der grauen Haare gefunden sei. Aber darum geht es in der Forschung überhaupt nicht. Immerhin wurde dies bei Patienten mit segmentaler Vitiligo durchgeführt. Das behauptet Dr. Schallreuter überhaupt nicht.
Daher müssen wir leider auf weitere Forschungsergebnisse warten.“
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